Tierarztpraxis Chr. Bauer, Margeritenstr. 16 , 37412 Herzberg am Harz, Tel. 05521 / 3077,  Mobil 0172-3661725

 

 

Die Kastration Katze / Kater

Worin liegt zunächst einmal der Unterschied zwischen einer Kastration und einer Sterilisation?

Eine Kastration bedeutet, dass man die Keimdrüsen ( Gonaden )entfernt. Also beim männlichen Tier die Hoden ( Testes ) und beim weiblichen Tier die Eierstöcke ( Ovarien ).

Bei einer Sterilisation werden dagegen nur die Samenleiter, b.z.w. die Eileiter durchtrennt und somit eine Unfruchtbarkeit herbeigeführt. Die Katze wird weiterhin rollig und würde auch gedeckt werden. Allerdings würde sie keine Jungen bekommen. Das Risiko für Deckinfektionen wäre groß. Der Kater würde weiterhin sein Revierverhalten Zeigen und den Deckakt durchführen und seine Reviermarken setzen.

Unsere Haustiere werden in aller Regel kastriert, dies bringt einige Vorteile.

Die Tiere werden ruhiger, häuslicher und balgen sich weniger. Das Risiko sich mit einem der gefährlichen Viruserkrankungen wie Katzenaids und FIP ( Feline Infektiöse Peritonitis ) anzustecken sinkt deutlich. 

Man hat ausgerechnet, dass eine Katze mit drei Würfen pro Jahr ca. 14 Junge wirft. Nach fünf Jahren hat man ungefähr 65.536 Nachkommen. Weibliche Katzen sollten möglichst vor dem ersten Freigang kastriert werden, sind sie schon Freigänger ist eine Kastration im Alter von sechs Monaten zu empfehlen. Im ungünstigsten Fall können Katzen schon mit vier Monaten rollig werden.

Eine Kastration ist natürlich auch schon vor dem sechsten Monat möglich, solch eine Frühkastration ist bei uns in Deutschland nicht sehr verbreitet.